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Altdeutscher Schäferhund

Die Rasse

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Allgemein

Der Altdeutsche Schäferhund wird häufig auch als langstockhaariger oder langhaariger Schäferhund bezeichnet. Jedoch gilt die Bezeichnung Altdeutscher Schäferhund nur bei Hunden bei denen ein Elternteil vom langstockhaarigen Schlag, der andere vom langhaarigen Schlag abstammt.
Aufgrund seines langen Felles wirkt er gegenüber dem Deutschen (stockhaarigen) Schäferhund kräftiger, ohne dessen grundsätzliche Merkmale zu verlieren.

Charakter

Der Altdeutsche Schäferhund gilt wie auch der normale Deutsche Schäferhund als sehr treu und zuverlässig. Er ist sehr aufmerksam und ein guter Beobachter. Sein gutmütiger Charakter und sein freundliches und offenes Verhalten im Umgang mit Kindern machen ihn zu einem beliebten Familienhund. Die Reizschwelle gilt insgesamt als etwas höher als die des klassischen Deutsche Schäferhundes und sein Wesen ist sehr ruhig und angepasst.

Pflege

Höchstens 1x die Woche kämmen, da dem Hund sonst die wichtige Unterwollte herausgezogen wird. Das Bürsten ist beim halbjährlichen Fellwechsel wichtig, sollte aber auch da nicht übertrieben werden. Baden sollte die Ausnahme bleiben.

Auslauf

Der Altdeutsche Schäferhund will beschäftigt werden. Ursprünglich als Hütehund gezüchtet, brauch er viel Bewegung und Auslauf. Lange Spaziergänge sollten für den Halter eines solchen Hundes also kein Thema sein. Ist er den ganzen Tag alleine und sich selber überlassen, wird er verkümmern.

Historie

Der Altdeutsche Schäferhund ist von der FCI nicht als eigene Hunderasse anerkannt. Trotzdem hat diese Variante des Schäferhundes einen eigenen Standard, der von einigen Vereinen anerkannt ist. Dies ist damit zu begründen, dass im Jahre 1930 der Langstockhaarige Schäferhund von der Zuchtzulassung ausgeschlossen wurde, der Altdeutsche Schäferhund aber trotzdem erhalten bleiben sollte, weshalb dafür ein spezieller neuer Zuchtverein gegründet wurde, der ihn intensiv nach seinem eigenen Standard züchtete.
Besonders verbreitet war der Altdeutsche Schäferhund in der ehemaligen DDR.

Erscheinungsbild

Der Altdeutsche Schäferhund ist ein Variante des langhaarigen Schäferhundes. Im normalen Wortgebrauch beschreibt sein Name somit einfach nur einen gewöhnlichen Deutschen Schäferhund mit längerem Fell. An Läufen, Ohren und am Hals ist das Haar außergewöhnlich buschig, sodass es im Halsbereich auch oft als „Mähne“ bezeichnet wird. Unter seinem langen Haarkleid trägt er sehr weiche Unterwolle. Die Farbe des Haarkleides ist normalerweise schwarz-braun, schwarz oder wolfsgrau.

Rüden erreichen eine Größe zwischen 60 und 65 cm, Hündinnen werden zwischen 55 und 60 cm groß. Das Gewicht der Tiere liegt je nach Größe und Geschlecht zwischen 28 und 40 kg.

Haltungsansprüche

Der Altdeutsche Schäferhund wurde – wie auch der normale Deutsche Schäferhund – hauptsächlich als Hütehund genutzt. Besonders gut eignete er sich mit seiner ruhigen und gelassenen Art als Beschützer von Schafsherden.
Ebenso finden die Tiere im Schutz- und Rettungsdienst vielfältige Verwendung, da sie sehr lernfähig sind und viele verschiedene Dinge schnell begreifen und sich merken können.
Dementsprechend erweist sich der Altdeutsche Schäferhund auch im Hundesport als sehr begabt. Mit seinem freundlichen Wesen eignet er sich natürlich auch hervorragend als Familien- und Begleithund.

 

 

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